- 27. Mai 2012
Bei seinem Vortrag im Institut francais de Vienne mit dem Titel “Melancholie, Kunst und Existenz” am 23. Mai 2012 sprach Jean-Jacques Cesbron u.a. über Mallarmé, Bonnefoy und Philippe Jaccottet, er hätte genauso gut über Jean-Michel Maulpoix sprechen können.
Hier im Originaltext der entsprechende Ausschnitt: CESBRON Extrait
- 4. Apr. 2012
Schnee. “Schnee”, wie paßt der Name dafür, mit dem ‘Sch’ schiebt man das Fenster auf und hats dann vor sich, weit, eben …. nee – neige, neve, snej: weiß in allen Sprachen! Aber schon ehe ich die Augen aufthat am Morgen, wußte ichs im Gehör; selbst hier, wo’s immer still ist, war eine andere Stille zu hören, und ein Vogel schreibt auf ihr Weiß wie mit einer neuen Feder seine Meinung.
Rainer Maria Rilke, Brief an Nanny Wunderly-Volkart vom 24. Dezember 1921 (Auszug)
Ausgewählt als Einleitungstext zur deutschen Ausgabe von PAS SUR LA NEIGE/SCHRITTE IM SCHNEE
- 4. Apr. 2012
Rezension über “SCHRITTE IM SCHNEE” der Literaturwissenschaftlerin Chantal Colomb-Guillaume, die eine Untersuchung zu den Parallelen zwischen Jean-Michel Maulpoix und Paul Celan mit dem Titel “Dichten nach Auschwitz” verfasst hat.