- 6. Feb.
Am 26. März 2026 hat das Stück "Au-dedans de la forêt" von Daniela Ginvevro in der Übersetzung von Margret Millischer mit dem Titel TIEF DRINNEN IM WALD im Theaterhaus G7 in Mannheim Premiere.
"Tief drinnen im Wald erzählt von einer kindlichen Flucht, von Rückzug und Selbstermächtigung – aber auch von einer vorsichtigen Annäherung. Voll poetischer Kraft lässt uns das Stück die Schutzlosigkeit der Kinder und ihre Suche nach einem Ort erleben, an dem sie sicher sind. Es entsteht ein Raum, der so unheimlich und anziehend ist, dass man sich selbst darin verlieren und die gewohnte Ordnung hinter sich lassen möchte."

- 3. Feb.
Unter dem Titel "Das Oval Office läuft aus dem Ruder" veröffentlicht Axel Helbig auf der Literaturseite des Dresdner Magazins SAX eine äußerst scharfsichtige Rezension zu Philippe Claudes Roman WANTED. "Aus demokratischer Politik wird autokratische Machtpolitik. Die amerikanischen Gerichte agieren mit nahehzu stumpfen Schwertern gegen diese Angriffe auf die amerikanische Verfassung. Und diese Macht - die sich auf Notstandsgesetze stützt - wird flankiert von den Ideen der Superreichen dieser Welt... Was den Superreichen in den Sinn kommt, wird umgesetzt. Zukünftige Weltpolitik soll von Geschäftsideen bestimmt sein."

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- 21. Jan.
"Es gibt zwei Möglichkeiten, das kleine Büchlein Wanted von Philippe Claudel, aus dem Französischen übersetzt von Margret Millischer, zu lesen: Wem die tägliche Realsatire in den Medien nicht reicht und wer sich über eine Überzeichnung des Zustandes der Welt und des Handelns ihrer führenden politischen Akteure amüsieren kann und will, der wird diese meisterlich geschriebene Posse mit Vergnügen lesen. Es kann aber auch passieren, dass einem das Lachen vergeht, weil die Geschichte über Elon Musk, der Putin, Lawrow und Peskow in kürzester Zeit dadurch beseitigt, dass er in der Tradition des wilden Westens ein (enormes) Kopfgeld auf sie aussetzt, gar so weit von der Realität nicht entfernt ist. Es ist also eine Trigger-Warnung anzubringen: Empfindsame Seelen wie der Autor dieser Zeilen könnten nach der Lektüre noch deprimierter sein als zuvor. Wenn sie diesbezüglich einen guten Magen haben (so wie meine Frau): Lesen Sie dieses Buch!"
Franz-Josef Z.

