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150 JAHRE RILKE

  • millischermargret
  • 28. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

So schön die Ausgabe von R.M.Rilkes Korrespondenz mit Mimi Romanelli im Leipziger Literaturverlag in meiner Übersetzung aus dem Französischen unter dem Titel BRIEFE AN EINE VENEZIANISCHE FREUNDIN auch geworden ist - es handelt sich um die erste deutschsprachige Ausgabe der Briefe, die auch in der Gesamtausgabe nicht aufscheinen - hätte ich mir doch niemals gedacht, dass diese einmal zum 100. Geburtstag Rilkes am 4.Dezember 2025 (im Feuilleton der Furche von Andreas Wirthensohn unter dem Titel "Gesang ist Dasein" zitiert würden, um dessen Unfähigkeit, längerfristige Beziehungen zu Frauen einzugehen, zu dokumentieren!

Dort heißt es: Als Mimi Romanelli, für die er in Venedig kurzzeitig entflammte, ihm zu sehr auf die Pelle rückte, schrieb er ihr: "Vergessen Sie niemals, dass ich der Einsamkeit gehöre, dass ich niemanden brauchen darf, dass mir all meine Kraft aus der Ungebundenheit entsteht, und ich versichere Sie, Mimi, ich flehe jene an, die mich lieben, meine Einsamkeit zu lieben, andernfalls müsste ich mich vor ihren Augen, vor Ihren Händen verbergen, wie ein wildes Tier sich vor der Nachstelllung durch seine Feinde verbirgt." (Dieser erschütternde Satz ist copyright mm)


ree

 
 
 

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